KDG und Unity Media benachteiligen Kunden beim Empfang von ARD und ZDF-Programmen

FRK erwägt kartellrechtliche Schritte gegen Unity Media und die Vodafone-Tochter KDG

Lauchhammer, den 11.12.2013

„Die großen Kabelnetzbetreiber Unity Media und Vodafone-Tochter Kabel Deutschland benachteiligen ihre Zuschauer beim Empfang der öffentlich-rechtlichen ZDF- und ARD-Programme", erklärte heute der Vorsitzende des FRK – Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation, Heinz-Peter Labonte. „Seit nunmehr einer Woche sendet die ARD die Programme HR, MDR, RBB, Tagesschau 24, Einsfestival und EinsPlus in High Definition (HD-Format). Damit verfügen die öffentlich-rechtlichen Sendergruppen von ARD und ZDF über mindestens 19 freie und unverschlüsselte HD-Sender", so Labonte weiter.

FRK fordert volle Klarheit statt Nebelbomben in Sachen Rundfunkbeitrag

250 Mio. Mehreinnahmen pro Jahr ermöglichen bestenfalls Gebührensenkung um 50 Cent – nicht um einen Euro

In einem Brief an den Sächsischen Ministerpräsidenten Tillich wiederholt der FRK den Vorschlag einer „Dualen Medienordnung in Einzeitungskreisen"

Lauchhammer, den 5.12.2013

„Die gesamte Diskussion über die Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag nimmt immer mehr die Form eines Wettbewerbs um die lustigste Milchmädchenrechnung an", erklärte der Vorsitzende des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation – FRK, Heinz-Peter Labonte, heute in Lauchhammer.

Brief vom Vorsitzenden des FRK an Ministerpräsident Tillich

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FRK schlägt privatwirtschaftliches Finanzierungsmodell für die Breitbandversorgung im ländlichen Raum vor

„Versicherungswirtschaft Verzinsung über 5 % ohne Änderung der Regeln für die Bewertungsreserven ermöglichen"

Berlin, den 26.11.2013: Bevor der Versicherungswirtschaft eine geringere Beteiligung der Kunden an den eingezahlten Reserven erlaubt wird, sollten regionale Finanzierungsfonds den Versicherungen eine jährliche Verzinsung ihrer Anlagen von jenseits der 5 % sicher stellen. Dies schlägt der FRK in einem Brief an den Bundesfinanzminister Schäuble vor.

Die weit verbreitete Bedienerunfreundlichkeit von Fernsehempfangsgeräten hat der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation – FRK in einer Presseerklärung kritisiert.

Der Vorsitzende des Verbands, Heinz-Peter Labonte, erklärte heute in Lauchhammer, dass bei der Abschaltung der analogen Fernsehverbreitung über Satellit im Jahre 2012 und der Umstellung auf Digitalempfang insbesondere die unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber (uKNB) hätten erfahren müssen, dass die Hersteller vor allem von TV-Empfangsgeräten sehr komplexe Empfangssysteme verkauften, die vielfach die Kunden überfordern. Hierdurch entstehe für die Kabelnetzbetreiber und ihre Kunden bei der Abschaltung von analogen Verbreitungswegen eine hohe zeitliche und wirtschaftliche Sonderbelastung, weil die Kunden und Verbraucher bei der Ersteinstellung aber auch bei Transponderwechseln von Sendern häufig die Assistenz von Fachleuten benötigten. Daran änderten auch proprietäre Systeme großer Netzbetreiber oder Pay TV-Anbieter nichts. Das Gegenteil sei der Fall, dadurch und durch vielfach nicht miteinander kompatible Entschlüsselungskarten werde die Verwirrung sogar noch erhöht.